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Ab und an taucht in mir die Frage auf: Was mache ich hier eigentlich, in dieser Welt? Wozu dient sie überhaupt? Macht es überhaupt Sinn, irgendwelche Texte zu schreiben, die andere dann lesen? Wozu dient das? Inspiriere ich andere damit? Ich weiß es nicht. Und Ist das überhaupt wichtig, ob ich andere damit inspiriere, oder nicht? Sollte ich das, was ich tue davon abhängig machen? 

Wenn ich inne halte taucht hinter der Frage, wozu ich Dinge tue, folgende Frage auf: Macht es mich glücklich? Erfüllt es mich mit Sinn? Folge ich meiner inneren Führung?

Und da taucht noch ein anderer Aspekt auf: 

Es geht nicht darum, was ich „tue“. Es geht um meine Präsenz, oder besser ausgedrückt, mein Gewahr-Sein, mit dem ich etwas tue.

Richte ich mich aus, auf das, was ich wirklich bin – ein Kind GOTTES, genau wie du – bekommt alles, was geschieht eine andere Bedeutung. Die Bedeutung der Liebe. Der Liebe, die ich bin und die du bist. Das ist wesentlich.

In EKIW heißt es:
„Vergiss nicht, dass die Heilung des GOTTESSOHNES das Einzige ist, wozu die Welt dient.“ (Kap. 24 VI. 4.)

Genau das ist es. Darum geht es: um die Heilung meines Geistes und sonst nichts. Dass ich alles loslasse, was mich tatsächlich behindert und wahnsinnig denken lässt. 

So kann ich alles, bei dem ich mir nicht gewahr bin, WAS ich tatsächlich bin, als Zeichen sehen mich neu zu entscheiden und mich dahin auszurichten, was ich will und was mich glücklich macht: die LIEBE GOTTES. Das ist alles. Ein Spiel. Das Spiel des Lebens. So einfach ist das.

Wir sind frei. Es gibt keine Schuld. Und ich möchte mich in jedem Augenblick erinnern, wozu die Welt dient.