Ich gebe auf.
Alles, was ich gemacht habe.
Alle Ideen über mich.
Jeden Fitzel,
an dem ich noch festhalte.

Ich bin bereit.
Das Licht GOTTES wird alles hinweg leuchten.
Reicht bis in jeden Winkel.
Klärt und reinigt.
Und was zurück bleibt ist `pur`.

Ich gebe mich hin, in GOTT.
Da ist mein Zuhause.
Da bin ich vollständig, perfekt und ganz.
An diesem Platz gibt es nichts zu tun,
als zu lieben und zu segnen.

Was bleibt
sind Hingabe und Unschuld.
Deine.
Meine.
die, eines Jeden.

Ich lasse los
in Demut,
um zu erkennen,
dass nichts geschehen ist
was mich verändern könnte.

Es kann nur das wegfallen,
Was nicht zu mir gehört.
Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Und Liebe ist das einzige,
was bleibt.

Ab und an taucht in mir die Frage auf: Was mache ich hier eigentlich, in dieser Welt? Wozu dient sie überhaupt? Macht es überhaupt Sinn, irgendwelche Texte zu schreiben, die andere dann lesen? Wozu dient das? Inspiriere ich andere damit? Ich weiß es nicht. Und Ist das überhaupt wichtig, ob ich andere damit inspiriere, oder nicht? Sollte ich das, was ich tue davon abhängig machen? 

Wenn ich inne halte taucht hinter der Frage, wozu ich Dinge tue, folgende Frage auf: Macht es mich glücklich? Erfüllt es mich mit Sinn? Folge ich meiner inneren Führung?

Und da taucht noch ein anderer Aspekt auf: 

Es geht nicht darum, was ich „tue“. Es geht um meine Präsenz, oder besser ausgedrückt, mein Gewahr-Sein, mit dem ich etwas tue.

Richte ich mich aus, auf das, was ich wirklich bin – ein Kind GOTTES, genau wie du – bekommt alles, was geschieht eine andere Bedeutung. Die Bedeutung der Liebe. Der Liebe, die ich bin und die du bist. Das ist wesentlich.

In EKIW heißt es:
„Vergiss nicht, dass die Heilung des GOTTESSOHNES das Einzige ist, wozu die Welt dient.“ (Kap. 24 VI. 4.)

Genau das ist es. Darum geht es: um die Heilung meines Geistes und sonst nichts. Dass ich alles loslasse, was mich tatsächlich behindert und wahnsinnig denken lässt. 

So kann ich alles, bei dem ich mir nicht gewahr bin, WAS ich tatsächlich bin, als Zeichen sehen mich neu zu entscheiden und mich dahin auszurichten, was ich will und was mich glücklich macht: die LIEBE GOTTES. Das ist alles. Ein Spiel. Das Spiel des Lebens. So einfach ist das.

Wir sind frei. Es gibt keine Schuld. Und ich möchte mich in jedem Augenblick erinnern, wozu die Welt dient.

Was ist,
wenn ich eine gute Intuition habe,
aber nicht darauf höre?

Was hilft es mir,
w
enn ich weiß, was zu tun ist,
es aber nicht umsetze,
aus Angst, andere zu verletzen?

Was wäre,
wenn ich keine Angst hätte
und einfach tun würde,
was ich für richtig halte?

Warum nehme ich mich zurück?
Aus Angst etwas falsch zu machen.
Aus Angst, jemand könnte mich nicht mehr mögen.
Will ich wirklich der Angst folgen?
Nein. Ich wähle neu.
Ich will mich nicht mehr zurückhalten.

Die Energie, die ich investiere, etwas festzuhalten
fließt ganz natürlich in einer Vorwärtsbewegung;
wie ein Fluss.
Da geht es einfach,
solange ich ihn nicht blockiere.

Ja, manchmal ist da ein Hindernis.
Was macht ein Fluss mit einem Hindernis?
Er fließt drum herum.
Ganz natürlich.

Ich bin der Fluss.
Ich bin.
Ganz natürlich.
Fließe.
Lasse mich führen.

Ich kümmere mich nicht mehr darum
was die anderen denken.
Ich bin Liebe
und du auch.
Darin verbinde ich mich mit dir.
Weil wir eins sind.

Ich liebe das Bild, das so wunderbar beschreibt, was Vergebung ist: Vergebung ist das Lüften des Schleiers vor der Wahrheit.

Aber was ist die Wahrheit? 

Die Wahrheit ist: Du bist GOTTES Sohn. Du bist unschuldig, vollständig und geheilt, und dein Bruder auch. Du bist heilig, weil du ein Teil von GOTT bist. Du bist unveränderlich. Du bist, wie Gott dich schuf. Du bist Liebe, genauso wie deine Brüder.

Da entstand ein Gedanke im Geist. In der Bibel wird er bildlich beschrieben als Adam und Eva im Paradies. Das war die Idee, es könnte etwas Besseres geben. An dieser Stelle tauchte die Schlange auf, die für die Idee der Trennung steht, die Versuchung. Wir begannen, woanders zu suchen und kreierten diese Welt. Nicht Gott hat diese Welt erschaffen. Und wir vergaßen, wo wir her kommen. Wir dachten, wir sind dieser Körper. Wir glaubten, wir müssen etwas „werden“, „schaffen“, kreieren, uns verbessern, etwas „aus unserem Leben machen“. Alles, von dem wir dachten, das wir sind, haben wir gemacht. Wir dachten wir könnten uns von GOTT trennen, und von unseren Brüdern und Schwestern.

In „Ein Kurs in Wundern“ heißt es: „Was ist Vergebung anderes als eine Bereitwilligkeit, dass die Wahrheit wahr sei.“ (Kap. 26 VII 10.) 

Und da setzt Vergebung an: Sei bereit infrage zu stellen, was du bist, an was du glaubst, was funktioniert und richtig und falsch ist. Vergebung bedeutet alles loszulassen, von dem du glaubst, du seist es, um zu erkennen, was du wirklich bist. Sie erinnert dich, WER du wirklich bist. Aber es braucht deine Bereitschaft. Vergebung kannst du nicht „machen“. Du kannst sie empfangen. So wird der heilige Geist für dich den Schleier lüften und du wirst erkennen, dass alles, was du in dieser Welt „gemacht“ hast, nie geschehen ist. Dass du immer noch so bist, wie GOTT dich schuf und dass nichts wirklich geschehen ist. Was für eine Erlösung!

Ich habe mich entschieden arabisch zu lernen.
Damit gehe ich eine Verpflichtung ein.
Zunächst erst einmal mit mir selbst.

Prompt taucht da Angst auf, zu versagen.
Ok. Ich nehme sie an.
Ich muss damit überhaupt nichts tun.
Ich beobachte nur.
Lasse sie da sein und erinnere mich,
dass ich nicht diese Angst bin.
Ich atme.
Lasse sie durch mich fließen,
bis sie sich auflöst.

Ich bitte den heiligen Geist um Hilfe.
Ich bitte um Wunder,
denn ich weiß, dass es einen besseren Weg gibt.
Ich entscheide mich neu.
Ich entscheide mich für Liebe.

Und plötzlich ist da nur noch Freude.
Vorfreude und Begeisterung etwas Neues zu lernen.
Offen zu sein.
Mit Jesus zu lernen.
Mich zu verbinden.
Mit den Menschen,
die arabisch sprechen
und allen anderen.

Gott, nutze du das für meine Erlösung!
Nutze du meine Freude
und führe mich
nach Hause.

Ich bin hier.
Hier für dich.
Um dich zu erinnern,
Wer du bist
und warum du hier bist.

Ich bringe Frieden.
Ich bringe Liebe.
Ich gebe dir den Raum,
Dich zu zeigen
Mit dem, was du bist.

Danke, dass du mich daran erinnerst
Was meine Funktion ist.
Danke, dass ich dich daran erinnere
Was deine Funktion ist.
Wir erinnern uns gemeinsam.

Ohne einander
geht es nicht.
Aber gemeinsam
bringen wir
den Himmel auf Erden.

Danke für deine Liebe.
Danke für meine Liebe.
Danke für uns.
Dass wir uns gegenseitig erinnern
und gemeinsam nach Hause gehen.

Ich bin.
Nicht Gedanken, Gefühle, Emotionen.

Ich bin.
Musik, Gedicht, Hingabe.

Alles ist Stille.
Wenn ich nur genau hinhöre.

Alles ist Frieden.
Wenn ich ihn zulasse.

Alles ist Eins.
In Gott,
in vollkommener Liebe.


Der Himmel ist mein,
Wenn ich Gottes Willen
als den meinen annehme.

Fühlst du jetzt gerade Liebe?

Hier mit dir nehme ich unbeschreibliche Freude wahr. Du bist ein Kind Gottes, genauso wie ich. Du bist gekommen, um das Licht zu teilen und um Freude und Glück in die Welt zu bringen. Du hörst Gottes Stimme.

Was bedeuten für dich Heilung und Liebe?

Ich erfuhr, dass Gottes Wille für uns vollkommenes Glück ist. Wenn ich das immer und immer wieder für mich wiederhole, fühlte ich, wie die Liebe tiefer und tiefer sinkt und wie eine immer größere Öffnung dafür stattfinden. Ich nahm wahr, wie die Liebe mich erfüllt und sich immer mehr ausdehnt. Und ich tanzte und sang.

Was ist in deiner Erfahrung außerdem wichtig? 

Ich brauche keinen Grund, um glücklich zu sein. Wir können auch ohne Grund glücklich sein. (Es ist tatsächlich eine Entscheidung, das Glück zu wählen!)

Das wird oft auch als `bedingungslos glücklich sein‘ bezeichnet. Gottes Wille für dich und für mich ist vollkommenes Glück. Oft glauben wir, wir brauchen einen Grund, um glücklich zu sein. ‚Gib mir eine Tasse Tee, gib mir ein Bier und ich bin glücklich‘. Aber ohne einen Grund glücklich zu sein, das ist: Wow! Was ist das? Das ist einfach umwerfend.

Was wünschst du dir?

Darüber habe ich bisher nicht nachgedacht. Ich bin einfach im Jetzt, in diesem Moment. Gehst gerade jetzt im Sonnenschein spazieren, mit all den Bäumen um mich rum, einer lieben Person an deiner Seite und nimmst jeden Tag einfach wahr, wie er ist?  So wunderschön. Und ich liebe es einfach spontan zu sein, im Moment zu sein, mit dir zusammen zu sein, mit meiner Schwester, weiil ich in dir die Liebe Christi sehe. Nein, ich fühle die Liebe, die du bist.

Ich erinnere mich an das Training, das wir drei Jahre lang zusammen hatten, als ich weinte und zusammenbrach und in deine Arme fiel. Und das geschah, weil ich mich bei dir sicher fühle. Das ist etwas, das Gott mir gezeigt hat, dass ich mich öffnen kann, wo ich mich sicher fühle.

Danke, ich bin so froh, hier mit dir zu sein, ich bin so dankbar für dich  und dafür, meine Zeit mit dir zu teilen und dich hier zu treffen!

Wir hatten einen langen gemeinsamen Weg, und es ist noch nicht das Ende…

Lass mich Worte für das finden,
was ich gerade empfinde,
um es mit dir zu teilen.

Ich kann nur noch lachen.
Tränen der Freude
rollen über meine Wangen.
Kennst du das?

Ich bin dankbar.
Dankbar für das, was ich bin.
Dankbar für all das, was mich umgibt.
Dankbar für meinen Weg.

Dankbar, dass Gott mit mir geht,
wohin auch immer ich gehe.
Dankbar, dass mich Gnade umgibt
und ich einfach glücklich bin.

Und es wäre nichts, wenn ich es nicht mit dir teilte.
Das ist mein größtes Glück,
weil Geben und Empfangen eins sind;
weil wir eins sind.

So gebe ich all das dir.
Kannst du die Freude spüren?
Lass dich von ihr berühren.

Ich bete für dich.
Ich bete für mich.
Ich bete für uns alle.

Mögest du von Freude erfüllt sein.
In jedem Moment.
Mögest du Frieden spüren
tief in deinem Inneren.

Du bist Licht.
Du bist Liebe.
Du bist vollständig
wie Gott dich erschaffen hat.

Gottes Wille für dich ist vollkommenes Glück.
Das ist deine Bestimmung.
Lass es dich durchfließen
und es sich ausdehnen in die Welt.

Ich bete für dich,
dass du tief durchatmen kannst
und dich daran erinnerst, wer du wirklich bist.

 

Amen.