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Irgendwo in der scheinbar endlosen Südsee befindet sich…
eine kleine, winzige Insel, voller Wunder und Schönheit.

Aber wer kann ihn sehen und entfalten, diesen Lotus im Sumpf?!
Mit Denen zu sein, die wissen, worum es geht, ist in der Tat ein Segen.
In aller Reinheit wird diese winzige Insel im Meer mit all ihren Wundern vergehen,
und du wirst das wahre Wunder sehen.

Es ist alles im Vertrauen.

Eine Insel im HIMMEL und unter dem OZEAN zu sein, ist DA, wo alle Unterscheidungen auf natürliche Weise aufhören werden.

Der gesamte Zustand als ein menschliches Wesen war hier einer von MANGEL und BEDÜRFNISSEN. Was ich am meisten fühlen konnte, woran es mir fehlte, waren Frieden, Freude und Liebe. Und ein Mangel an Liebe ist, was Angst ist. Als Mensch pflegte ich meine Liebe zu reduzieren, indem ich sie auf physische Ausdrücke und Bedürfnisse reduzierte, und diese wurden wiederum zu echten Hindernissen für die Erkenntnis meiner Vollkommenheit, so wie GOTT mich schuf.

Meine selbst erfundenen Hindernisse, diese Liebe selbst zu sein (mein SELBST zu sein), konnten mich schließlich nicht mehr davon abhalten, nach einer echten Lösung zu bitten. Sie wurden in einer Bestandsaufnahme im Geist als Vorstellungen des Egos, des „Ich“-Sinns, erkannt, die in Wahrheit nicht existent sind. Daher gab es keine Hindernisse, Ausdrücke des Mangels, die mich wirklich beeinträchtigten oder mich möglicherweise von der Wahrheit fern hielten. Was mich wirklich beeinträchtigt hat, waren meine eigenen Gedanken. Als ich dies sah, bat ich erneut um Führung. Und die Stimme sagte in mir: „Gib einfach zu und erkenne mit all deinem Glauben an Hindernisse, dass DU EIN HINDERNIS ZUR GÄNZE BIST, und die Erlösung ist im selben Augenblick dein.“

Hierzu gibt es Aussagen im Kurs im Kapitel 19: Die Hindernisse zum Frieden!

Nur im Rahmen des menschlich begrenzten Intellekts kann dieses „Ego-Ich“ als existent geglaubt werden. Aus diesem „Ego-Ich“ erhoben sich in einem einzigen Moment alle bedeutungslosen GEDANKEN als vorgefasste Ideen über Objekte, die in deinem konzeptionellen Geist definiert wurden.

Erlaube mir, dich für einen Moment zu benutzen, um diese Aussage zu veranschaulichen und dir zu zeigen, wie deine menschliche, konzeptionelle Geistesstruktur in der Vergangenheit funktioniert hat und dazu neigt, diese Art des Denkens im gegenwärtigen Moment für wahr zu halten. Aus der erwachten Erkenntnis heraus ist dieser Traum von Angst und Tod bereits vorbei.

In dem Versuch, „erfolgreich“ zu sein, den Frieden loszuwerden (das erste Hindernis für den Frieden), hast du alle möglichen begrenzten Vorstellungen von Wissen, Wahrnehmen, etwas „erfahren“, Denken, beabsichtigtem Tun, Bemühen oder Suchen erfunden, die nichts anderes als Aktionen in deinem Geist gewesen sind und auf Falschheit beruhten. Du hast sie für wirklich gehalten, in Übereinstimmung mit der Bedeutung, die du allem gegeben hast, basierend auf deinen vergangenen Erfahrungen und deinen angesammelten Ideen über Formen, Körper, Dinge und temporäre Geistes-Zustände. Dies führte zu einem kontinuierlichen Gedankenstrom von Ideen und Konzepten, die immer zwischen Qualitäten unterschieden, wie Gedanken der Vermeidung, des Zweifels, der Verteidigung, des Angriffs, der Verleugnung, der Ignoranz, des Darüber-Hinwegsehens, des Vergleichens, des Urteils, der Verurteilung usw.

Und du konntest diese qualitativ unterschiedlichen Gedanken nicht-nicht in deinem Tun und Handeln in Richtung eines imaginären Ziels innerhalb der Begrenzungen dieser Welt ausdrücken. Mit diesen Begrenzungen und dem Bedürfnis, einen geeigneten Ausweg aus diesen Zuständen der Angst, des Mangels und der Verzagtheit zu finden, hast du Wünsche „erschaffen“, die Ergebnisse der Befreiung und des Glücks in zukünftigen Zeiten versprachen. Da du keine wirkliche Alternative kanntest, die im gegenwärtigen Moment verfügbar war, hast du weiterhin all diese falschen Vorstellungen benutzt, um deine begrenzte Selbstidentität und die damit verbundene Schuld zu rechtfertigen. Auf diese Weise konntest du dir vorstellen, dass du in der Trennung bleibst, scheinbar für eine lange, lange Zeit und könntest dein Selbst durch Sterben rechtfertigen.

Meine eigene persönliche Erfahrung war wie folgt: Nachdem ich verstanden hatte, dass mit der Erkenntnis, einen Wunsch erfüllt zu haben, der nächste und weitere und weitere auftauchen würden, habe ich mich (wie alle anderen hier) eine ganze Weile damit beschäftigt, Wege zu finden, um die Erfahrung einer endgültigen, vollständigen Erfüllung zu beschleunigen. Folgendes Angebot wurde mir persönlich gemacht, mit dem Versprechen, alle Wünsche gleichzeitig zu erfüllen: „Konzentriere dich auf den wichtigsten Wunsch, den du über alle anderen stellst, was wirklich nur sein kann, dein SELBST zu erkennen und wieder zurück im HIMMEL bei deinem VATER zu sein, und erlaube dir, von einer Höheren MACHT geführt zu werden, die weit größer ist als du selbst. Das wird dich zu einer wahren Reflexion deines Selbst führen, das Selbst, das nur scheinbar in einer menschlichen Erscheinung verkörpert ist, und das du nicht anders als lieben kannst.“

Ohne jegliche Anstrengung oder selbstbestimmtes Tun meinerseits, einfach indem ich meinen Willen und mein „Leben“, meine Wünsche, meine Gedanken in der Zeit, mein ganzes Selbst, für einen einzigen Augenblick GOTT übergab, entdeckte ich, dass jedes „weltliche“ Wunschobjekt und „Ich“ aufhörte in DEM zu existieren, was ich als die eine schöpferische MACHT des Universums erkenne. Ich als wahrgenommener Körper-Geist wurde und werde in diesem Moment als wahrhaft nicht-existent erkannt. In dieser Erkenntnis umgibt uns und alles dann ein Höchster Friede und offenbart alles als erfüllt mit der Liebe und dem Licht GOTTES. Alles, was ich dir an diesem Punkt anbieten kann, ist: „Erinnere dich! Du bist ES bereits.“

Devavan

Gekürzter Auszug aus dem Kapitel II. (Du glaubst an das, was du erschaffst!)
des neuen Buchs „3 Tage Zum Erwachen:
Tag Eins – Auf der Suche nach einem Weg hier raus“ .
Wird bis Sommer 2022 auf Amazon.de veröffentlicht werden.

 

Gott sorgt für uns – Wie aus Existenzangst Vertrauen entsteht

„Vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Wenn Furcht existiert, dann ist keine vollkommene Liebe da.“ (EKIW,  T. Kap. 1, VI, S. 26 „Die Illusion der Bedürfnisse“)

Als ich vor einigen Tagen meinen Kontostand sah, erschrak ich. Mein Guthaben war deutlich unter meinen „Wohlfühl-Betrag“ gesunken. In mir stieg unmittelbar Existenzangst auf.

Ich rechnete hin und her, tausend Gedanken und Ideen schossen durch meinen Kopf, wie ich diesen „Missstand“ wieder ausgleichen sollte. Da waren Gedanken von „Ich müsste mehr arbeiten“, „Ich müsste härter arbeiten“, „Ich muss sparen!“, „Ich gebe zu viel Geld aus!“ bis hin zu: „Ich muss hungern und darf mir nichts mehr gönnen“ und „Ich muss zurück nach Deutschland und dort arbeiten“ (ich lebe in Ägypten).

Dann stoppte ich diese Gedanken und fragte nach: Worum geht es hier wirklich?

Und unmittelbar kam die Antwort: „Es geht darum zu vertrauen. Es ist IMMER alles da, was Du brauchst.“

In „Ein Kurs in Wundern“ geht es im 1. Kapitel um die Illusion der Bedürfnisse: Das oben stehende Zitat fasst es für mich wunderbar zusammen. Alle Ängste, die wir spüren, weisen uns lediglich darauf hin, dass wir uns (noch) nicht vollkommen für Liebe entschieden haben. Denn dann würden wir nur noch Liebe spüren, dankbar sein, all die Fülle um uns herum sehen und gewiss sein, dass der Himmel für uns sorgt und immer alles da ist, was wir brauchen.

Bin ich nicht vollkommen in der Liebe glaube ich Dinge, Umstände, Menschen zu brauchen, die meine Bedürfnisse erfüllen. Dann glaube ich an die Dualität dieser Welt hier. Sie ist geprägt von Hunger und satt sein, traurig und fröhlich, wolkig und sonnig, böse und gut, schnell und langsam, laut und leise, etc.

So glauben wir nur, dass wir all diese weltlichen Dinge hier brauchen und sie uns glücklich machen. Sie erfüllen uns jedoch nur eine Weile mit Zufriedenheit, Freude oder Begeisterung. Dann brauchen wir schnell wieder was Neues, um Glücksgefühle zu fühlen. Das ist ein ewiges „Hinterherrennen“ von Glücksmoment zu Glücksmoment und erfüllt uns nicht wirklich.

Was uns tatsächlich erfüllt, uns mit tiefen innerem Frieden und Liebe spüren lässt sind das Vertrauen in Gott und das ER für uns sorgt.

Ich kann mich gut in meiner Meditation, in der Stille daran erinnern, wo ich tatsächlich Frieden, Zuversicht und Liebe finde. Angst ist nicht wirklich. Sie kommt von unserem Ego, das uns ständig sagt, wir sollen im Außen suchen. Aber genau dort werden wir es nie finden. Gott sorgt für uns, alles ist da, was wir brauchen und ich vertraue darauf, dass in jedem Moment alles genau richtig ist und immer alles für mich ist. So versenke ich mich tief in mich, in Gott und frage nach, möchte Vertrauen und Fülle erfahren, in SEINER Liebe baden und dann weiß ich: Alles ist gut! JETZT.

Danke!