Was ist,
wenn ich eine gute Intuition habe,
aber nicht darauf höre?

Was hilft es mir,
w
enn ich weiß, was zu tun ist,
es aber nicht umsetze,
aus Angst, andere zu verletzen?

Was wäre,
wenn ich keine Angst hätte
und einfach tun würde,
was ich für richtig halte?

Warum nehme ich mich zurück?
Aus Angst etwas falsch zu machen.
Aus Angst, jemand könnte mich nicht mehr mögen.
Will ich wirklich der Angst folgen?
Nein. Ich wähle neu.
Ich will mich nicht mehr zurückhalten.

Die Energie, die ich investiere, etwas festzuhalten
fließt ganz natürlich in einer Vorwärtsbewegung;
wie ein Fluss.
Da geht es einfach,
solange ich ihn nicht blockiere.

Ja, manchmal ist da ein Hindernis.
Was macht ein Fluss mit einem Hindernis?
Er fließt drum herum.
Ganz natürlich.

Ich bin der Fluss.
Ich bin.
Ganz natürlich.
Fließe.
Lasse mich führen.

Ich kümmere mich nicht mehr darum
was die anderen denken.
Ich bin Liebe
und du auch.
Darin verbinde ich mich mit dir.
Weil wir eins sind.

Ich liebe das Bild, das so wunderbar beschreibt, was Vergebung ist: Vergebung ist das Lüften des Schleiers vor der Wahrheit.

Aber was ist die Wahrheit? 

Die Wahrheit ist: Du bist GOTTES Sohn. Du bist unschuldig, vollständig und geheilt, und dein Bruder auch. Du bist heilig, weil du ein Teil von GOTT bist. Du bist unveränderlich. Du bist, wie Gott dich schuf. Du bist Liebe, genauso wie deine Brüder.

Da entstand ein Gedanke im Geist. In der Bibel wird er bildlich beschrieben als Adam und Eva im Paradies. Das war die Idee, es könnte etwas Besseres geben. An dieser Stelle tauchte die Schlange auf, die für die Idee der Trennung steht, die Versuchung. Wir begannen, woanders zu suchen und kreierten diese Welt. Nicht Gott hat diese Welt erschaffen. Und wir vergaßen, wo wir her kommen. Wir dachten, wir sind dieser Körper. Wir glaubten, wir müssen etwas „werden“, „schaffen“, kreieren, uns verbessern, etwas „aus unserem Leben machen“. Alles, von dem wir dachten, das wir sind, haben wir gemacht. Wir dachten wir könnten uns von GOTT trennen, und von unseren Brüdern und Schwestern.

In „Ein Kurs in Wundern“ heißt es: „Was ist Vergebung anderes als eine Bereitwilligkeit, dass die Wahrheit wahr sei.“ (Kap. 26 VII 10.) 

Und da setzt Vergebung an: Sei bereit infrage zu stellen, was du bist, an was du glaubst, was funktioniert und richtig und falsch ist. Vergebung bedeutet alles loszulassen, von dem du glaubst, du seist es, um zu erkennen, was du wirklich bist. Sie erinnert dich, WER du wirklich bist. Aber es braucht deine Bereitschaft. Vergebung kannst du nicht „machen“. Du kannst sie empfangen. So wird der heilige Geist für dich den Schleier lüften und du wirst erkennen, dass alles, was du in dieser Welt „gemacht“ hast, nie geschehen ist. Dass du immer noch so bist, wie GOTT dich schuf und dass nichts wirklich geschehen ist. Was für eine Erlösung!

Ich habe mich entschieden arabisch zu lernen.
Damit gehe ich eine Verpflichtung ein.
Zunächst erst einmal mit mir selbst.

Prompt taucht da Angst auf, zu versagen.
Ok. Ich nehme sie an.
Ich muss damit überhaupt nichts tun.
Ich beobachte nur.
Lasse sie da sein und erinnere mich,
dass ich nicht diese Angst bin.
Ich atme.
Lasse sie durch mich fließen,
bis sie sich auflöst.

Ich bitte den heiligen Geist um Hilfe.
Ich bitte um Wunder,
denn ich weiß, dass es einen besseren Weg gibt.
Ich entscheide mich neu.
Ich entscheide mich für Liebe.

Und plötzlich ist da nur noch Freude.
Vorfreude und Begeisterung etwas Neues zu lernen.
Offen zu sein.
Mit Jesus zu lernen.
Mich zu verbinden.
Mit den Menschen,
die arabisch sprechen
und allen anderen.

Gott, nutze du das für meine Erlösung!
Nutze du meine Freude
und führe mich
nach Hause.

JEDE Begegnung ist wertvoll und heilsam! Entweder ich lerne mit ihr Vergebung oder wir teilen einen heiligen AugenBlick…

Wenn wir mal genau drauf achten, ist fast jede Begegnung von Bewertung geprägt, ganz leise, kaum merkbar, man muss schon genau hingucken…

Manchmal natürlich auch laut und offensichtlich… ich rege mich auf, bin empört, fühle mich im Recht usw.  

Wie auch immer, habe ich dann die Möglichkeit für Vergebung!

Die Vergebung richtet sich vor allem an mich selbst – dafür, dass ich den anderen Menschen bewertet und verurteilt habe und dafür, dass ich im Anderen meine eigenen Projektionen sehe. Das führt manchmal direkt in die Liebe. 

Oder wir begegnen uns von vornherein in Liebe. Es steht nichts zwischen uns (keine Bewertung, auch kein Erhöhen oder Verlangen), sondern reine Liebe, Erkennen, dass wir Eins sind – wahre Intimität – ein heiliger AugenBlick.

In diesem Sinne, können wir für jede Begegnung dankbar sein und müssen auch keiner Begegnung ausweichen, denn sie bietet uns immer eine Gelegenheit zu wachsen, zu erkennen und wieder Liebe zu sein. Und führt uns damit zu unserer Bestimmung, zu dem, was wir wirklich sind. Wie wunderbar!

Danke für jede Begegnung, für jede Chance zu vergeben und für jeden heiligen Augen-Blick! So gesehen ist natürlich jeder Augenblick heilig…

Ich bin hier.
Hier für dich.
Um dich zu erinnern,
Wer du bist
und warum du hier bist.

Ich bringe Frieden.
Ich bringe Liebe.
Ich gebe dir den Raum,
Dich zu zeigen
Mit dem, was du bist.

Danke, dass du mich daran erinnerst
Was meine Funktion ist.
Danke, dass ich dich daran erinnere
Was deine Funktion ist.
Wir erinnern uns gemeinsam.

Ohne einander
geht es nicht.
Aber gemeinsam
bringen wir
den Himmel auf Erden.

Danke für deine Liebe.
Danke für meine Liebe.
Danke für uns.
Dass wir uns gegenseitig erinnern
und gemeinsam nach Hause gehen.

Es war ein kalter grauer Februartag vor ungefähr 20 Jahren; ein paar Tage nach der Beerdigung meiner Mutter. Da saß ich auf meinem Rucksack, an ihrem Grab und wusste, nun weht ein neuer Wind. Doch ich konnte GOTTES Präsenz fühlen. Ein neuer Weg. Ein neues Kapitel. Ohne eine Idee was kommen mag. Ein Pilger auf seinem Weg zum wahren Zuhause.

Da ist heute viel Dankbarkeit in meinem Herzen. Für diese Freiheit. Für diese Möglichkeit, die sich mir öffnete. Durch Höhen und Tiefen zu reisen. In Tälern der Einsamkeit zu weilen um mich selbst zu finden. Still zu sein, zu schweigen und zu erkennen: Die Welt, die ich machte, birgt nichts was ich will.

Wenn der Groll sich erhebt und die Liebe darin einkehrt – bleibt nur noch Dankbarkeit. Gott sei Dank haben wir das Werkzeug der Vergebung und sehen, wie konkret die Hilfe darin ist- wie ER an meiner Seite geht und schon immer da war. Und wie oft ich mit Gott gesprochen hatte – wo soll ich hin, VATER.

Manuela Nisha

„Im Grunde des Schweigens lausche immer andächtig der Stimme deiner Seele.

Ich bin.
Nicht Gedanken, Gefühle, Emotionen.

Ich bin.
Musik, Gedicht, Hingabe.

Alles ist Stille.
Wenn ich nur genau hinhöre.

Alles ist Frieden.
Wenn ich ihn zulasse.

Alles ist Eins.
In Gott,
in vollkommener Liebe.


Der Himmel ist mein,
Wenn ich Gottes Willen
als den meinen annehme.

Die Stille legt ihre Wogen über deine Welt.
Gedanken ziehen vorbei.
Der Frieden dich erfüllt.

Wollen und Haben heben sich auf.
Erfüllung ist, was deine Seele erfrischt.
Verstumme, flatterhaftes Herz.
Liebe ist nicht Schmerz.

Durch Blumen sprechen.
Verborgene Möglichkeiten sich zeigen.
In der Stille – im Schweigen.

Freiheit ist jetzt.
Freiheit ist hier.
Freiheit ist im Geist.
Freiheit ist Frieden.

Sei still einen Augenblick.
Höre hin.
Du bist wie Gott dich will.

Text und Bild:
Manuela Nisha

Fühlst du jetzt gerade Liebe?

Hier mit dir nehme ich unbeschreibliche Freude wahr. Du bist ein Kind Gottes, genauso wie ich. Du bist gekommen, um das Licht zu teilen und um Freude und Glück in die Welt zu bringen. Du hörst Gottes Stimme.

Was bedeuten für dich Heilung und Liebe?

Ich erfuhr, dass Gottes Wille für uns vollkommenes Glück ist. Wenn ich das immer und immer wieder für mich wiederhole, fühlte ich, wie die Liebe tiefer und tiefer sinkt und wie eine immer größere Öffnung dafür stattfinden. Ich nahm wahr, wie die Liebe mich erfüllt und sich immer mehr ausdehnt. Und ich tanzte und sang.

Was ist in deiner Erfahrung außerdem wichtig? 

Ich brauche keinen Grund, um glücklich zu sein. Wir können auch ohne Grund glücklich sein. (Es ist tatsächlich eine Entscheidung, das Glück zu wählen!)

Das wird oft auch als `bedingungslos glücklich sein‘ bezeichnet. Gottes Wille für dich und für mich ist vollkommenes Glück. Oft glauben wir, wir brauchen einen Grund, um glücklich zu sein. ‚Gib mir eine Tasse Tee, gib mir ein Bier und ich bin glücklich‘. Aber ohne einen Grund glücklich zu sein, das ist: Wow! Was ist das? Das ist einfach umwerfend.

Was wünschst du dir?

Darüber habe ich bisher nicht nachgedacht. Ich bin einfach im Jetzt, in diesem Moment. Gehst gerade jetzt im Sonnenschein spazieren, mit all den Bäumen um mich rum, einer lieben Person an deiner Seite und nimmst jeden Tag einfach wahr, wie er ist?  So wunderschön. Und ich liebe es einfach spontan zu sein, im Moment zu sein, mit dir zusammen zu sein, mit meiner Schwester, weiil ich in dir die Liebe Christi sehe. Nein, ich fühle die Liebe, die du bist.

Ich erinnere mich an das Training, das wir drei Jahre lang zusammen hatten, als ich weinte und zusammenbrach und in deine Arme fiel. Und das geschah, weil ich mich bei dir sicher fühle. Das ist etwas, das Gott mir gezeigt hat, dass ich mich öffnen kann, wo ich mich sicher fühle.

Danke, ich bin so froh, hier mit dir zu sein, ich bin so dankbar für dich  und dafür, meine Zeit mit dir zu teilen und dich hier zu treffen!

Wir hatten einen langen gemeinsamen Weg, und es ist noch nicht das Ende…

Lass mich Worte für das finden,
was ich gerade empfinde,
um es mit dir zu teilen.

Ich kann nur noch lachen.
Tränen der Freude
rollen über meine Wangen.
Kennst du das?

Ich bin dankbar.
Dankbar für das, was ich bin.
Dankbar für all das, was mich umgibt.
Dankbar für meinen Weg.

Dankbar, dass Gott mit mir geht,
wohin auch immer ich gehe.
Dankbar, dass mich Gnade umgibt
und ich einfach glücklich bin.

Und es wäre nichts, wenn ich es nicht mit dir teilte.
Das ist mein größtes Glück,
weil Geben und Empfangen eins sind;
weil wir eins sind.

So gebe ich all das dir.
Kannst du die Freude spüren?
Lass dich von ihr berühren.